Deutschland
Sonstige Bahn-Themen - Messe InnoTrans 2024


Die internationale Fachmesse für Bahn- und Verkehrstechnik InnoTrans findet alle zwei Jahre auf dem Messegelände Berlin statt. Diesmal fand die Veranstaltung vom 24. bis zum 27. September 2024 statt - und wurde wieder einmal von zahlreichen Fachbesuchern aufgesucht.

Hier stelle ich von Zeit zu Zeit zunächst nur Bilder ein, die in anderem Zusammenhang aufbereitet wurden. Da ich diese Messe mit dem Fokus auf Barrierefreiheit mit allem was dazu gehört besucht habe, waren Portrait-Aufnahmen von Fahrzeugen nicht das Ziel und sind hier nicht zu erwarten. Und schon beim genannten Interessengebiet reichen die Messetage nicht aus.

Bei Barrierefreiheit nach dem Behindertengleichstellungsgesetz geht es um Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe für Menschen mit Behinderungen. Barrierefreiheit ist also keine zusätzliche Eigenschaft eines Verkehrsmittels, sie ergibt sich aus seinem Einsatz und einer Vielzahl von einzelnen Eigenschaften. Die in den Normen aufgeführten (Mindest-)Vorgaben können durchaus alle eingehalten sein und doch eine hinsichtlich der Zugänglichkeit oder Benutzbarkeit ungünstige Lösung für einige oder gar viele Menschen darstellen, weil für die ein Hindernis bestehen bleibt. Das nur zur Erklärung für die, die sich damit bisher nur wenig beschäftigt haben.
Letzte Änderung an dieser Seite: 2025-01-25 - 15:37
Bilder in dieser Serie (anklicken zum Vergrößern):

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InnoTrans 2024 - Messe Berlin

Das Bild zeigt Menschen auf dem Weg zum Eingang Süd der Messe Berlin und ist am 24. September 2024 entstanden. Im vorläufigen Fazit des Veranstalters wird inzwischen von 2.940 Ausstellern aus 59 Ländern und dem Besucherrekord mit rund 170.000 Besuchern aus 133 Ländern bei der größten Messe für Verkehrstechnik weltweit vom 24. bis zum 27. September 2024 berichtet. Alle Messehallen und das gesamte Frei- und Gleisgelände des Berliner Messegeländes waren belegt. Es wurden 133 Fahrzeuge auf 3.500 laufenden Metern Gleis präsentiert.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - aesys - Display

Am Stand der aesys SpA (Halle 2.1, Stand 635) gab es dieses Display zu sehen. Beim Blick hinsichtlich der Barrierefreiheit gilt es zu unterscheiden, was technische Eigenschaften sind (einschließlich möglicher Spiegelungen) und was letztlich in der Regie der Betreiber der Anlage liegt. Zu Text in Großbuchstaben und der Verwendung von Laufschrift gibt es Überlegungen, die keineswegs bei der Umsetzung alle berücksichtigt werden. Inzwischen trifft die Größe der Zeichen wegen der Lesbarkeit - nur noch aus der Nähe - auf kritische Anmerkungen aus den Reihen der Menschen mit Behinderungen. Positiv ist das zu bewerten, was auch für eine Gruppe aus den Menschen mit Behinderungen wichtig ist: wie die richtige Linie erkennen, wenn es mit dem Lesen und den Schriftzeichen - aus welchen Gründen auch immer - nicht so gut klappt? In der Anfangszeit der Straßenbahn war vielerorts die Unterscheidung einfacher: „Nimm die rote Linie, die auf der Straßenseite vor dem Bahnhofsgebäude abfährt“ war damals eindeutig. Von den Liniensignalen aus Blech über Steckschilder aus Holz bis zum Brose-Band war Farbe machbar und auch vielerorts üblich. Frühe LED-Anzeigen konnten das nicht mehr, inzwischen ist die Technik wieder für Linien-Farben nutzbar. In manch einem Nahverkehrsplan gibt es Aufzählungen von Behinderungsarten, jedoch kaum Ideen, was man für andere als Rollstuhlfahrer, Blinde und Gehörlose machen könnte und sollte. It's So Easy, so schwer ist das wirklich nicht. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Berlin - 5003

Triebwagen 5003 stammt vom Hersteller Alstom. Es handelt sich um ein Fahrzeug in Zweirichtungsbauart. Die Aufnahme ist bei Regen am 24. September 2024 entstanden. Die auch Urbanliner genannten Fahrzeuge kommen als neunteilige 50-Meter-Version.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Berlin - 5003

Der Fahrgastraum des Triebwagens 5003 vom Hersteller Alstom war auf dem Messegelände über eine breite Rampe und ein Podest auf Einstiegshöhe erreichbar. Wie auch in anderen Regionen, erhalten die Eingangstüren LED-Streifen, die farblich unterschiedlich leuchten, um Zustiegsmöglichkeit und bevorstehendes Schließen der Türen zu signalisieren. Die Aufnahme ist bei Regen am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Berlin - 5003

Einer der Rollstuhlplätze im Triebwagen 5003, aufgenommen am 24. September 2024. Das gelbe Rollstuhl-Symbol am Fahrzeugboden deutet die Ausrichtung des Rollstuhls an der Haltelehne an. Die Haltelehne wird in Bodennähe nicht durch einen „Aufbau oder eine andere geeignete Vorrichtung mit einer Breite von mindestens 700 mm“ unterstützt, wie es bei einem Nahverkehrszug vorgeschrieben wäre. Anders als bei vielen Stadtbussen mit solch einem Bügelbrett, gibt es an der Stelle auch nicht die Rückseite von zwei Sitzplätzen, die beim starken Abbremsen des Fahrzeugs einen Teil der Kraft aufnehmen und ein seitliches Verrutschen eines nicht exakt längs in Fahrtrichtung aufgestellten Rollstuhls verhindern könnten. An der Fensterseite gibt es ein Polster für Stehende und eine waagerechte, gelbe Haltestange mit rundem Querschnitt. Beide ermöglichen zumindest mir in meinem Rollstuhl keine bequeme Haltemöglichkeit für das subjektive Sicherheitsgefühl. Positiv ist die Trennung von zwei Funktionen: ein blauer Taster mit weißem Rollstuhl-Symbol und ein Taster einer Sprechstelle mit dem Glocken-Symbol (in gelb).

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Berlin - 5003

Blick durch den Fahrgastraum der Triebwagens 5003 in Richtung einer Fahrerstandrückwand, aufgenommen am 24. September 2024. Links und rechts am Bildrand sind Haltelehnen der Rollstuhlplätze zu sehen. Kontrastreich heben sich die gelben senkrechten Haltestangen von der Umgebung ab. Der rote Aufkleber mit einem weißen Elefanten deutet mit der Angabe darunter auf ein wichtiges Merkmal hin: diese Fahrzeuge sind etwa 50 m lang.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - China Railway

Am Stand von China Railway (CityCube, Halle B, Stand 600) aus Beijing gab es diesen simulierten Führerstand eines elektrischen Triebzugs für 350 km/h zu sehen. An Ständen in mehreren Hallen gab es schnittige Hochgeschwindigkeitszüge als Modell und auf großen Displays zu sehen, der Hersteller CRRC Corporation zeigte Exponate auch im Gleis- und Freigelände. Die Aufnahme ist am 25. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Alstom Coradia Max

Doppelstock-Steuerwagen 94 80 0847 033-8 D-TLS mit der Bezeichnung ET-6.001, aufgenommen am 24. September 2024 bei Regenwetter. Dieser Zug ist für die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) bestimmt. Die vordere Linien- und Fahrtzielanzeige zeigt recht klein die Bezeichnung Coradia Max.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Alstom Coradia Max

Der einstöckige Wagen mit Universaltoilette und Rollstuhlplätzen 94 80 0447 001-9 D-TLS war im Gleisgelände ausgestellt und über eine Rampe zu einem Podest zugänglich ausgestellt. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden. Seitlich oberhalb der gelben Fahrgasttür sind Symbole für Kinderwagen und Rollstuhl angebracht.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Alstom Coradia Max

Gang vorbei an der Universaltoilette im einstöckigen Wagen 94 80 0447 001-9 D-TLS, aufgenommen am 24. September 2024. An der Fensterseite sind dort keine Klappsitze oder gar Halterungen für Fahrräder vorgesehen. Rollstuhlplätze und Einstiegsbereiche gibt es beidseits der Universaltoilette. Positiv: es gibt zwei erreichbare Einstiegsbereiche - was im Falle von Türstörungen sehr hilfreich sein wird. Gut, daß der Durchgang nicht mit den ach so üblichen Klappsitzen verbaut wurde. Am Zugang zur Universaltoilette gibt es am Boden keine Türschwelle, im Gegensatz zu den eher problematischen Lösung vieler Lint vom gleichen Hersteller und den frühen, damals noch Coradia Stream genannten, älteren Projektständen bestimmter Modelle. Selbst die Führungsschiene der gebogenen Tür ist im Boden versenkt. Von beiden Rollstuhlplätzen aus hat man nicht dauernd den Blick in den Toilettenraum, wenn andere Fahrgäste diesen Raum aufsuchen.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Alstom Coradia Max

Der Fußboden zwischen den beiden gegenüberliegenden Türen des Einstiegsbereichs bei den Rollstuhlplätzen im Wagen 94 80 0447 001-9 D-TLS kommt ohne Rampen aus. Die anschließenden Bereiche liegen höher und sind über zwei Stufen im Mittelgang zugänglich. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Deutsche Bahn - 6526 005

Der zweiteilige Triebzug, vorn der Teil 94 80 6526 005-1 D-DB, stammt vom Hersteller Stadler und ist ein Flirt Akku, der für den Einsatz in Rheinland-Pfalz und im Saarland vorgesehen ist. Das Fahrzeug ist nach Datenblatt 55.500 mm lang und 2.820 mm breit, hat eine Fußbodenhöhe im Niederflur-Bereich von 600 mm und im Hochflurbereich von 1.145 mm und ist für 140 km/h vorgesehen. Es gibt vier zweiachsige Drehgestelle (Achsanordnung Bo'Bo'2'2'), die Antriebsleistung beträgt 4x330 kW. Pro Einstiegsseite sind drei zweiflügelige Fahrgasttüren vorhanden, es werden 172 Sitzplätze und 153 Stehplätze als Kapazität angegeben. Das andere Ende mit den Sitzplätzen 1. Klasse, den Rollstuhlplätzen und der Universaltoilette trägt übrigens die Bezeichnung 94 80 6826 005-8 D-DB. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Deutsche Bahn - 6826 005

Einer der beiden Rollstuhlplätze im Steuerwagen 94 80 6826 005-8 D-DB, aufgenommen am 24. September 2024. Der Rollstuhl wird mit seinem Rückenteil gegen die hochgeklappten Sitzflächen von zwei der drei Sitzen an der Außenwand der Universaltoilettenkabine abgestellt. Schon durch die ebenfalls hochgeklappten Klappsitze an der Fensterseite ergibt sich ein Abstand zu den am Boden geführten Gittern der Warmluftzufuhr.
Oberhalb der drei Sitzplätze gibt es einen Aufkleber und knapp unter der Decke ein Display. Der Text auf dem blauen Aufkleber mit einem weißen Rollstuhl-Symbol oberhalb des mittleren Sitzplatzes lautet: „Bitte Platz ggf. freigeben für Begleitperson - Please leave seat to companion if required“. Die TSI PRM beschreibt zwar Eigenschaften und Lage der Sitzplätze für Begleitpersonen der Rollstuhlfahrer, es wurde aber die Kennzeichnung vergessen. Folglich gibt es Fahrzeuge mit gelungenen Lösungen, bei denen zuletzt aus einer technischen Zeichnung abzulesen ist, welchen Zweck diese Sitzplätze haben. Doch wer kennt schon diese Zeichnungssätze? Für ein entspanntes Reisen sind solche Aufkleber inzwischen in einigen Regionen Deutschlands zu finden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Deutsche Bahn - 6826 005

Display für die Fahrgastinformation bei den Rollstuhlplätzen im Steuerwagen 94 80 6826 005-8 D-DB, aufgenommen am 24. September 2024. Angezeigt werden Angaben, wie sie sich aus dem vorgesehenen Einsatzgebiet ergeben: hier die Verbindung zwischen Saarbrücken Hauptbahnhof und Pirmasens Hauptbahnhof. Im Vergleich zu vielen Displays mit schmalen Rändern an den Ständen der Zulieferer, befindet sich dieses Display in einer massiveren Deckengondel. Dadurch wirkt die Anzeigefläche kleiner. Es gibt einen gewissen Trend zur Darstellung von mehr Information in immer kleiner - hier bei den Zeitangaben. Erkennbarkeit nur in der Nähe ist so für immer mehr Fahrgäste das unerfreuliche Ergebnis. Um ein Display mit dem gleichen Winkel nach oben zu sehen, wächst der Abstand aus sitzender Position mehr, als manch Laufender vermutet.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Siemens Velaro

Rollstuhl-Lift an der separaten Ladetür für den Ein- und Ausstieg von Menschen im Rollstuhl am Wagen 93 90 0408 301-9 EG-NAT. Das Foto wurde am 27. September 2024 aufgenommen.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Frankfurt (Main) - 2005

Schienenschleiffahrzeug für den Nahverkehr Typ MPV VentuS - NV SF50 vom Hersteller Windhoff für den Verkehrsbetrieb in Frankfurt am Main, aufgenommen am 24. September 2024 auf dem Gleis- und Freigelände der Messe bei Regenwetter. Die Länge über Puffer ist mit 13,30 m angeschrieben.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - GDS - Taster an einer Info-Tafel

Am Stand der GDS - Global Display Solutions SpA (Halle 2.1, Stand 810) gab es viele der Produkte zu sehen. Das Bild zeigt nur einen Taster an einer Info-Tafel. Drei Elemente der Beschriftung sind taktil ausgeführt: oben steht in Brailleschrift INFO, darunter gibt es ein erhaben dargestelltes Lautsprecher-Symbol und darunter steht in erhabener Profilschrift INFO. Tastbare Beschriftungen auf einer waagerechten, geraden Grundlinie wären sogar noch einfacher zu ertasten. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Hyundai Rotem - Hydrogen Tram

Der Hersteller Hyundai Rotem aus Chang-won in Südkorea zeigte diesen Straßenbahn-Triebwagen. Besonderheit ist der Antrieb. Laut Auskunft vor Ort sind 34 dieser fünfteiligen Triebwagen für die Stadt Daejeon, einer Großstadt im Zentrum Südkoreas mit etwa 1,5 Mio. Einwohnern (Stand: 2024) zur Lieferung im Zeitraum von Juli 2024 bis Juli 2028 vorgesehen. Sie sollen auf einer noch zu bauenden Strecke eingesetzt werden. Bisher gibt es in der Stadt eine U-Bahn-Linie. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Hyundai Rotem - Hydrogen Tram

Der Hersteller Hyundai Rotem aus Chang-won in Südkorea zeigte diesen Straßenbahn-Triebwagen. Besonderheit ist der Antrieb, daher ja auch der grüne Aufkleber H2 GAS neben dem Gelenkbereich. Die Besichtigung des Fahrgastraums war auch im Rollstuhl möglich. Allerdings folgte auf die im Bild zu sehende schmale Rampenkonstruktion des Zugangs auf dem Gleisgelände am Einstieg in das Fahrzeug nochmals ein Höhenunterschied. Da zeitgleich im Rollstuhl eine Rechtskurve zu fahren war, kann ich den Zugang auf dem Messegelände nur als wenig gelungen bezeichnen. Entweder hätte die Plattform vor dem Einstieg passend für die Einstiegshöhe und damit höher sein müssen oder die Plattform hätte breit genug für das Auslegen der Klapprampe des Triebwagens und damit breiter sein müssen. Ersteres hätte den Zugang erleichtert, letzteres wäre im Sinne der Vorführbarkeit der Klapprampe erst recht nach meinem Geschmack gewesen.
Übrigens: mit Blick nach Frankreich gibt es moderne Niederflur-Straßenbahnen, bei denen die dafür ebenfalls neu gebauten Bahnsteige so gut zu den Fahrzeugen passen, daß Klapprampen nicht erforderlich sind. Bitte das nicht verwechseln mit Betrieben hier in Deutschland, die auf Einstiegshilfen verzichten, obwohl die Bahnsteige keineswegs gleich gut zu deren Fahrzeugen passen.
Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Hyundai Rotem - Hydrogen Tram

Rollstuhlplatz im Triebwagen für den Betrieb in Daejeon, aufgenommen am 24. September 2024. Am Boden ist ein Rollstuhl-Symbol zu erkennen, das die richtige Ausrichtung mit dem Rückenteil des Rollstuhls zur Haltelehne hin andeutet. Weniger gut sichtbar ist der blaue Aufkleber mit der Kennzeichnung als Rollstuhlplatz unterhalb des seitlichen Polsters für angelehnt stehende Fahrgäste. Der Aufkleber enthält zweisprachig auch auf Englisch die Vorgabe, wie der Rollstuhl abzustellen und zu sichern ist - nur ist er aus dem Rollstuhl kaum lesbar. Wie beschrieben aufgestellt, ist wiederum der blaue Taster mit gelbem Rand und der Beschriftung OPEN (auch in Brailleschrift) nur mit Verrenkungen für den Menschen im Rollstuhl erreichbar. Im Rollstuhl möglichst dicht an die Wandseite heran fahren, damit der Durchgang im Fahrzeug für andere Fahrgäste einfacher wird, wird oft durch Kabel-, Heizungs- oder Lüftungskanäle wandseitig am Boden verhindert. Hier übernimmt das genannte Polster diese Aufgabe. Die Haltelehne erinnert an ein Bügelbrett und bietet einen Sicherheitsgurt. Für mich in meinem Rollstuhl war er nicht nutzbar. Positiv: es sind vom Rollstuhlplatz aus zwei Einstiegsbereiche erreichbar.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Hyundai Rotem - New South Wales New Intercity Fleet

Auf das Jahr 2016 geht ein Vertrag über 610 Doppelstockfahrzeuge zur Lieferung an Transport for New South Wales in Australien zurück. Sie sollen in Zügen aus 4, 6, 8 oder 10 Wagen eingesetzt werden. Als Höchstgeschwindigkeit ist 160 km/h vorgesehen. Gefahren wird mit 1.500 Volt DC aus der Oberleitung auf Normalspur. Die Fahrzeuge der neuen Intercity Flotte werden Mariyung genannt. Geworben wird mit dem Spruch Mariyung: the new gold standard in accessibility. Den hätte ich sehr gerne selbst in Augenschein genommen - doch die Fahrt auf einer so steilen Rampe als Zugang zum ausgestellten Fahrzeug wollte ich in meinem Rollstuhl wirklich nicht auf mich nehmen. Mir war das zu riskant. Die Aufnahme ist am 26. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Hyundai Rotem - New South Wales New Intercity Fleet

Großes Display vor dem ausgestellten Doppelstockfahrzeug vom Hersteller Hyundai Rotem, aufgenommen am 26. September 2024. Mangels Zugänglichkeit des ausgestellten Fahrzeugs für Menschen im Rollstuhl blieb mir nur der Blick auf die Visualisierung. Schade, denn wenn man das Produkt mit dem Spruch „Mariyung: the new gold standard in accessibility“ bewirbt, sollte man damit rechnen, daß das Menschen mit Interesse an Barrierefreiheit anlockt - und die dann mit einer steilen Rampe verprellen ist schlechter Stil. Vielleicht hätte ich mehr positive Worte zum Produkt gefunden, als die Feststellung, durchgehende Handläufe an der Treppen von der oberen Ebene eines Doppelstockwagens bis zur Haltestange neben der Ausstiegs-Tür sind bei anderen Herstellern keine Selbstverständlichkeit. Gefolgt von dem Seitenhieb, ich würde schon wissen, daß gerade Menschen mit Behinderungen nicht all zu viel auf Visualisierungen vertrauen dürften, dazu gäbe es ein Urteil.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - HŽPP - 6012 001

Akku-Triebwagen 94 78 6012 001-5 für Hrvatske željeznice vom Hersteller Končar aus Zagreb, aufgenommen am 25. September 2024. Die Kopfform dieser BMU (Battery Muliple Unit) wird manch Eisenbahn-Fan erkennen, denn die kommt auch bei Triebzügen mit anderen Antriebsarten und beim ebenfalls ausgestellten Bahndienstfahrzeug 99 78 9021 001-3 dieses Herstellers vor.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - HŽPP - 6012 001

Rollstuhlplätze im Fahrgastraum des Akku-Triebwagens 94 78 6012 001-5 für Hrvatske željeznice vom Hersteller Končar aus Zagreb, aufgenommen am 25. September 2024. Die Vorstellungen von sicheren Haltesystemen sind unterschiedlich. Diese Sicherheitsgurte sind für den Menschen im Rollstuhl nur bedingt nutzbar. Für mich in meinem Elektro-Rollstuhl waren sie zu kurz und auch für die selbständige Benutzung aus dem Rollstuhl heraus nicht erreichbar - wie fast immer. Die am oberen Ende zum Rollstuhlplatz hin gebogenen, gepolsterten Haltelehnen sind für die Kopfstützen mancher Rollstühle zumindest suboptimal. Fans der einschlägigen Norm TSI PRM werden erfolglos nach den Sitzplätzen für Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern Ausschau halten: „Direkt neben oder gegenüber jedem Rollstuhlplatz muss mindestens ein Sitz für eine Begleitperson des Rollstuhlfahrers vorgesehen sein. Dieser Sitz muss den gleichen Komfort bieten wie die anderen Fahrgastsitze und kann auch auf der gegenüberliegenden Seite des Ganges angebracht sein.“ Klappsitze sind vorhanden, erfüllen aber die Vorgabe nicht, schon wegen der andersartigen Rückenlehnen und fehlender Armlehen. Immerhin hätten Taschendiebe einen bequemen Zugriff auf Taschen hinten an einem Rollstuhl.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - HŽPP - 6012 001

Vorderer Teil des Fahrgastraums des Akku-Triebwagens 94 78 6012 001-5 für Hrvatske željeznice vom Hersteller Končar aus dem Jahr 2024, aufgenommen am 25. September 2024. Die Fußbodenhöhe des Fahrzeugs wird mit 600 mm angegeben. Zum Fahrerstand hin gibt es drei Stufen aufwärts mit deutlicher, gelber Kanten-Markierung. Übrigens schränken die beiden Kästen mit Hubliften links und rechts im Bild die nutzbare Türbreite ein und erschweren die Einfahrt in den Gang neben der Universaltoilette zu den Rollstuhlplätzen hin. Außerdem: „Treppen mit einer, zwei oder drei Stufen sind auf beiden Seiten mit mindestens einem Handlauf oder einer anderen Vorrichtung, die für einen sicheren Halt genutzt werden kann, auszustatten.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


Bilddatei: ifhzpp6012_bk2409250135.jpg
Bild: ifhzpp6012_bk2409260036.jpg - anklicken zum Vergrößern
InnoTrans 2024 - HŽPP - 6012 001

Ladesäule neben dem Akku-Triebwagen 94 78 6012 001-5 für Hrvatske željeznice, aufgenommen am 26. September 2024. Nicht bei allen Akku-Triebwagen ist die Ladung auf der Strecke unter Oberleitung oder an Oberleitungsinseln die bevorzugte Lösung.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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Bild: ifkira_bk2409270077.jpg - anklicken zum Vergrößern
InnoTrans 2024 - Kira - autonom für Level 4

Am Stand von Kira (Halle 7.1c, Stand 240) war dieses Fahrzeug ausgestellt. „Die Zukunft fährt vor“ - aber nicht unbedingt für Menschen im Rollstuhl. Als Teil des ÖPNV (auch das steht dort groß an der Wand) geplant und auch finanziert bedeutet in Deutschland auch im Jahr 2024 nicht, daß Barrierefreiheit unbedingt zu den Vorgaben aus der Politik gehört. Erst mal die Sache mit dem autonomen Fahren hin bekommen, Barrierefreiheit später irgendwann vielleicht nachrüsten, das ist altes Denken und eben nicht auf die Zukunft ausgerichtet. Erst die Bodenplatte eines Neubaus gießen und dann überlegen, ob ein Keller gewünscht wird, macht die Sache nicht gerade billiger. Die Aufnahme ist am 27. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Liftwerk - Train Access Lift 1100

Am Stand der Liftwerk GmbH (Halle 7.1b, Stand 252) wurde mir der für den Einsatz auf Bahnsteigen vorgesehene Hublift TAL 1100 vorgeführt. Diese mobile Rollstuhlhebebühne bietet eine maximale Hubhöhe von 1.100 mm über Oberkante Bahnsteig. Die Plattform hat eine Breite von 800 mm und eine Länge von 1.250 mm, die Geländerhöhe der Plattform beträgt 900 mm. Es gibt verschiedene Ausführungen im Angebot: mit fußbetätigter Hydraulikpumpe, mit elektrischem Hubantrieb und auch eine mit elektrischem Hub- und Fahrantrieb. Für schmale Bahnsteige gibt es eine Version mit fußbetätigter Hydraulikpumpe und Gesamtrotierbarkeit des Lifts auf einem Punkt und kurzer Auffahr-Rampe. Die Aufnahme ist am 27. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


Bilddatei: ifliftwerktal1100_bk2409270066.jpg
Bild: ifliftwerktal1100a_bk2409270065.jpg - anklicken zum Vergrößern
InnoTrans 2024 - Liftwerk - Train Access Lift 1100

Für den Käufer, den Bediener und den Menschen im Rollstuhl kommt es auf diverse Eigenschaften und Details an. Für die letztgenannte Personengruppe gehören sicherlich die Abmessungen für die befahrbare Breite und die Frage, wie rutschfest die befahrbare Oberfläche ist, dazu. Wer mit dem Greifradrollstuhl mit dem Greifrad einer seitlichen, erhöhten Kante zu nah gekommen ist und eine Schmarre ins Greifrad bekommen hat, wird sich wünschen, die seitliche Sicherung gegen ein Abstürzen aus Metall wäre wie hier mit einem - hier schwarzen - Schutzüberzug versehen gewesen. Die Hand am Greifrad, um Kraft für die Fahrt darauf zu geben und Kratzer in der Oberfläche des Greifrads passen nicht gut zusammen. Die Aufnahme ist am 27. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - PKP - Taktiler Plan

Am Stand der Polskie Koleje Państwowe (CityCube, Halle B, Stand 430) gab es etwas, das Reisende zum Beispiel aus Italien von Bahnhöfen kennen könnten: einen taktilen Plan. Der gibt Sehenden und Blinden gleichermaßen eine Vorstellung davon, was sich wo befindet. Hier bezieht er sich auf den Messestand. Der Text ist in diesem Fall nur in Braille ertastbar. Die Aufnahme ist am 25. September 2024 entstanden. In Deutschland gibt es tastbare Pläne nur an wenigen Stationen. Manchmal sind die nicht an das taktile Bodenleitsystem angeschlossen und liegen für Blinde nicht auf dem Weg. Weiter rechts im Bild ist zu erkennen, daß sich die PKP am Messe-Stand auch auf Menschen mit Hörbeeinträchtigungen eingestellt hatte.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Stadler RS ZERO - 90800550000-8

Triebwagen 90 80 0550 000-8 D-STAP vom Hersteller Stadler für das Lichtraumprofile G1 zum Einsatz auf Nebenstrecken ohne Oberleitung gehört zum Typ RS ZERO HEMU 1. Die Aufnahme ist am 26. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Stadler RS ZERO - 90800550000-8

Mobile Faltrampe als Einstiegshilfe für Menschen im Rollstuhl im Triebwagen 90 80 0550 000-8 D-STAP, aufgenommen am 26. September 2024. Gemäß Beschriftung ist damit bei der nach der Norm zulässigen Steigung von 18 Prozent maximal ein Höhenunterschied von 29 cm überwindbar.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Stadler RS ZERO - 90800550000-8

Rollstuhlplatz im Triebwagen 90 80 0550 000-8 D-STAP, aufgenommen am 26. September 2024. Der Rollstuhl wird mit seinem Rückenteil gegen die beiden hochgeklappten Sitzflächen dieser beiden Sitzplätze abgestellt. Blickrichtung des Menschen im Rollstuhl ist dann der Seitengang neben der Universaltoilette.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - RWTH - Aachener Rail Shuttle

Beim Projekt „Flexibler Schienenbus für den ländlichen Raum (FlexSBus-LR)“ geht es um ein leichtes, flexibles, energieautarkes und lokal emissionsfreies Schienenfahrzeug für den Personenverkehr. Der Innenausbau war noch nicht weit genug und so war eine Besichtigung des Fahrgastraums noch nicht möglich. Wie es um die Barrierefreiheit hinsichtlich des Einstiegs und im Fahrzeug aussehen soll, wurde folglich nicht deutlich. Der Einstieg im Rollstuhl ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität dabei ein wichtiges Thema, denn das Fahrzeug soll autonom fahren - vom nicht vorhandenen Fahrpersonal wird also auch keine fremde Hilfe kommen können, wenn etwas nicht selbständig zu schaffen ist. Im Einstiegsbereich stand das rechts in der Abbildung gezeigte Modell. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Saarbahn - 2002

Die Formgebung der Kante am Einstiegsbereich des Triebwagens 2002 ist einen Blick wert. Es geht darum, wie die kleinen, vorderen Räder eines Rollstuhls reagieren, wenn es um den Anstieg von der befahrbaren Oberfläche des Schiebetritts hinauf zum Einstiegsbereich geht. Statt einer senkrechten Kante (90 Grad) ist das ein Anstieg um rund 30 Grad. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Saarbahn - 2002

Triebwagen 2002 für die Saarbahn, aufgenommen am 26. September 2024 auf dem Gleisgelände der Messe. Das Fahrzeug vom Hersteller Stadler gehört zu den ersten Triebwagen eines Großauftrags verschiedener Besteller und wird nach Saarbrücken geliefert. Der Fahrerstand dieser Fahrzeuge in Zweirichtungsbauart ist über die separate Tür erreichbar. Für die Besichtigung des Fahrgastraums war auch eine breite Metallrampe aufgebaut worden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Siemens Velaro. - 93900408301-9

Hand eines Rollstuhlfahrers am seitlichen, gelben Griff am Rollstuhl-Lift des Wagens 93 90 0408 301-9 EG-NAT, aufgenommen am 27. September 2024. Rein vom Gefühl her könnte man glauben, das würde eng für die Hand.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Bonn - 2353

Triebwagen 2353 gehört zum Typ 41T des Herstellers Škoda. Rechts oben im Bild ist die Linien- und Fahrtzielanzeige (LED-Technik, in Farbe, Aufnahme bei 1/64 Sekunde) zu sehen. Die Aufnahme ist bei Regen am 24. September 2024 entstanden. Solche Außenanzeigen für die Fahrgastinformation sollte man bei unterschiedlichen Licht- und Sichtverhältnissen betrachten, wenn man Aussagen bezüglich der Barrierefreiheit macht. Die Besichtigung des Fahrgastraums war über eine Rampe zu einem Podest als Zugang möglich. Technische Daten: 30.600 mm Länge, 2.400 mm Breite, Normalspur, Leistung der Traktionsmotoren 8x70 kW, das Fahrzeug ist für bis zu 80 km/h vorgesehen. Es gibt 60 Sitze und vier Klappsitze, bei vier Personen pro Quadratmeter für Stehende ergibt das insgesamt 180 Fahrgäste.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Bonn - 2353

Einzelsitz einer tot-geteilten Fläche im Triebwagen 2353 in einem Gelenkbereich, aufgenommen am 26. September 2024. Der Fußraum ist an der Seite mit dem Faltenbalg etwas eingeschränkt. Gepäck auf den Kasten zwischen Sitz und Fenster stellen, ist eher etwas für kräftige Fahrgäste. Einen Einkaufsroller vor sich abstellen mag gehen. Einen Rollator dicht an den Sitz ziehen gelingt nicht, denn dessen hintere Räder würden zu früh an den Kasten unter dem Sitz stoßen.

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InnoTrans 2024 - Straßenbahn Bonn - 2353

Einer der beiden „multifunktionalen Bereiche für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder“ im Mittelteil des Triebwagens 2353, aufgenommen am 26. September 2024. Positiv: es sind zwei Einstiegsbereiche erreichbar, wichtig bei Türstörungen. Vorwärts im Rollstuhl rein, rückwärts an die Haltelehen fahren und vorwärts wieder raus ohne ein Drehmanöver geht bei passenden Haltestellen im Rollstuhl ebenfalls. Es ist eine eher schmale, hohe Haltelehne vorhanden mit den üblichen Einschränkungen dieser Konstruktion, dazu zwei Klappsitze an der Außenwand am anderen Ende des Rollstuhlplatzes. Dort ist auch die Kennzeichnung für Fahrräder vorhanden. Ziemlich unpraktisch für mich in meinem Rollstuhl war der Griff oberhalb der kaum erreichbaren Taster und der Sprechstelle - beim Versuch, an den Taster zu kommen, habe ich mir den Ellenbogen daran gestoßen. Der andere von den zwei Bereichen liegt spiegelverkehrt an der Außenwand gegenüber.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Trenitalia - Frecciarossa 1000

Separate Ladetür für den Ein- und Ausstieg von Menschen im Rollstuhl am neuen Frecciarossa 1000 vom Hersteller Hitachi Rail SpA, genauer am Wagen 93 83 5400 361-9 I-TI. Das Foto wurde am 27. September 2024 aufgenommen. Der Lift wurde Menschen im Rollstuhl kompetent vorgeführt. Dazu war eine Rampe zu der Stelle aufgebaut, zu der die Plattform des Rollstuhl-Lifts herab gelassen wurde. Eine vergleichbare Lösung gibt es beim bekannten ICE 3neo (Baureihe 408) für die DB und dem auf der Messe ausgestellten Siemens Velaro zum Einsatz in Ägypten.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Trenitalia - Frecciarossa 1000

Ein Rollstuhl-Lift des Wagens 93 83 5400 361-9 I-TI, aufgenommen am 27. September 2024. Die Ladetür ist geöffnet, der Lift in die Türöffnung geschwenkt und wird nun vom Bedienungspersonal zum Einladen eines Rollstuhl nach unten zum Podest („Bahnsteig“) gefahren. Übrigens: die Fahrt im Rollstuhl auf der Plattform des Lifts war ruckfrei. Der Lift ist für maximal 350 kg vorgesehen, das Modell wird als Trainlift GXB1000E bezeichnet.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Trenitalia - Frecciarossa 1000

Schematischer, taktiler Lageplan an der Universaltoilette im Wagen 93 83 5400 361-9 I-TI, aufgenommen am 27. September 2024. Der neue Frecciarossa 1000 vom Hersteller Hitachi Rail SpA hat nicht nur die separate Ladetür für Rollstuhlfahrer mit einem ausschwenkbaren Rollstuhl-Lift dahinter, es gibt außen am Universaltoilettenmodul auch diesen taktilen Plan, mittels dessen sich Blinde und stark Sehbehinderte Menschen schon vorab damit vertraut machen können, was sie planmäßig an welcher Stelle im Toilettenraum erwartet. Der Ausschnitt rechts unten im Bild zeigt die Darstellung des Standorts des Betrachters („SEI QUI“ steht für „Sie sind hier).

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - Astra Vagoane Calatori

Noch auf dem Transportfahrzeug stehend, zeigte der Hersteller Astra Vagoane Calatori SA aus Arad in Rumänien im Freigelände diesen zweiteiligen Niederflur-Triebwagen. Das Fahrzeug in Einrichtungsbauart für Normalspur hat drei zweiflügelige Fahrgasttüren, davon zwei im vorderen Teil. Der Fahrgastraum war nur für die zur Besichtigung vorgesehen, die die vielen Stufen der Treppe hinauf zum Podest nehmen können. Der Rollstuhlplatz befindet sich gegenüber Tür 2 und ist von seinem Aufbau her (Haltelehne) nicht überzeugend. Mit dem Rückenteil des Rollstuhls steht man an der Haltelehne und schaut dabei in Fahrtrichtung des Triebwagens. Mit einem Rollstuhlplatz genau anderes herum aufgebaut würde die Haltelehne bei einem starken Bremsvorgang besser Kräfte aufnehmen können. Bei Stadtbussen ist das vorgeschrieben, doch das ist kein Stadtbus. Die Aufnahme ist bei Regen am 24. September 2024 entstanden.

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InnoTrans 2024 - Willbrandt - Gap-Filler

Am Stand von Willbrandt Gummiteknik A/S und Willbrandt KG (Halle 9, Stand 670) lag unscheinbar ein Prüfmuster eines Gap-Fillers für Bahnsteigkanten. Ein Schwerpunkt dieses Herstellers liegt auf Schwingungs- und Vibrationsreduzierung im Eisenbahnbereich und Elastomer-Technik. Mit solchen Gap-Fillern kann der Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante reduziert werden. Sie werden an der Seite mit der Metallplatte an der Bahnsteigkante befestigt. Die Oberfläche kann betreten und im Rollstuhl oder mit Rollator oder Kinderwagen überrollt werden. Im Falle einer möglichen Zugberührung weichen die flexibel biegsamen Lamellen zu den Seiten aus. Die Aufnahme ist am 27. September 2024 entstanden.

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InnoTrans 2024 - CRRC - Art 2.0

Im Freibereich zeigte der Hersteller CRRC Zhuzhou Institute Ltd aus China dieses dreiteilige Niederflur-Fahrzeug aus dem Jahr 2023. Für eine Nutzungszeit von bis zu 30 Jahren werden diese Fahrzeuge mit 30.800 mm Länge, 2.650 mm Breite und einer Fußbodenhöhe von 330 mm gebaut. Als maximale Geschwindigkeit sind 100 km/h vorgesehen. Gefahren wird mit Gummirädern auf virtuellen Gleisen mit optischer Spurführung, jedoch mit Fahrpersonal in einem Fahrerstand. Der Radius des Wendekreises liegt bei 15 m. Neigungen von 13 % hinauf fahren ist vorgesehen, mehr als bei Straßenbahnen üblich (zum Vergleich: bei der Straßenbahn in Mainz sind es in der Gaustraße knapp 10 %).
Die Bezeichnung ART 2.0 steht für Autonomous Rail Rapid Transit, wie der interessierte Passant an einem Aufsteller neben dem Fahrzeug lesen konnte. Darauf steht die Information, dieser Fahrzeugtyp sei in fünf chinesischen Städten im Einsatz und hätte insgesamt dort schon 15 Mio km zurückgelegt. Auch von Einsätzen in Abu Dhabi und in Kuching in Malaysia wird darauf berichtet, letzteres mit der Version H2. Die Aufnahme ist am 27. September 2024 entstanden.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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InnoTrans 2024 - CRRC - ART 2.0

Sitzplätze längs der Fensterseite im dreiteiligen Niederflurfahrzeug des Herstellers CRRC, aufgenommen am 27. September 2024. Die Kapazität solcher Fahrzeuge auf Gummirädern wird mit über 300 Personen angegeben, wobei in dem Fall mit acht Stehplätzen pro Quadratmeter gerechnet wird. Im Video zum Produkt geht es um Fahreigenschaften und um 25 Jahre Nutzungszeit. Darin wird auch ein Rollstuhlplatz in Queraufstellung gezeigt („wheelchair-able design“) und Vorrangsitze für Mobilitätseingeschränkte auf einem recht hohen Podest. Hier gibt es für das Produkt noch reichlich Luft nach oben.

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InnoTrans 2024 - IFE - ZeroStepBoarding

Am Stand der IFE Doors - Knorr-Bremse GmbH (Halle 1.2, Stand 250) gab es eine im Rollstuhl wirklich gut befahrbare Lösung für bestimmte Einstiegsverhältnisse zu sehen. Das innovative Einstiegssystem ist hier im „ramp mode“ ausgefahren. Die Tür stellt einen Einstieg in einen Hochgeschwindigkeitszug dar, daher nur ein breites Türblatt. Links im Bild ist ein vergrößerter Detail-Ausschnitt vom Übergang unter dem Türblatt und rechts unten ein vergrößerter Ausschnitt von der vorderen Kante des als Rampe ausgefahrenen Produkts zu sehen. Die nur bis zu maximal 9 mm hohe Türschwelle (für Zugtüren mit einer lichten Durchgangsbreite von bis zu 1.600 mm) ist an der Kante im Rollstuhl nicht störend. Die Neigung hinauf zum Fahrzeug hängt von Einstiegshöhe und tatsächlicher Bahnsteighöhe an der Stelle des Einstiegs ab. Die Aufnahme ist am 25. September 2024 entstanden.

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InnoTrans 2024 - European Commission

Am Stand von European Commission, European Union Agency for Railways (ERA) und Europe's Rail Joint Undertaking (Halle 27, Stand 511) gab es Gelegenheit zu Gesprächen auch zum Thema Barrierefreiheit. Die Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden, allerdings erst während der abendlichen Aufbruchstimmung. Positiv und im Gegensatz zum Stand des hiesigen Verkehrsministeriums: der Stand ist über eine Rampe (zwischen den beiden Pflanzen) zugänglich.

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InnoTrans 2024 - DB - Pressetermin

Am Stand der Deutschen Bahn (Halle 1.2, Stand 410) waren Frau Petra Berg (Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, rechts im Bild) und Frau Evelyn Palla (DB-Vorständin Regionalverkehr, links im Bild) auf der über eine Stufe zugänglichen Bühne. Es ging um einen Vertrag betreffend „Modellregion für integrierte Mobilität im Saarland“. Die Aufnahme ist am 26. September 2024 entstanden.

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InnoTrans 2024 - Messe Berlin

Wie schon während der InnoTrans 2022 habe ich mehrere als Behindertentoiletten gekennzeichnete Räume vorgefunden, die als Putzmittelraum genutzt wurden. Diese Aufnahme ist am 24. September 2024 entstanden. Ich habe das am Empfang angesprochen, doch gleiche Beobachtungen waren bis zum letzten Messetag möglich. Im Gespräch mit anderen Menschen im Rollstuhl ist rasch aufgefallen, daß solche Beobachtungen nicht nur von mir gemacht wurden. Unpraktisch: die Bewegungsfläche ist für die bestimmungsgemäße Benutzung für viele Menschen im Rollstuhl erforderlich. Nur in Ausnahmefällen war Personal zugegen und hat - unter Murren - den Putzwagen hinaus geschoben; es fehlte offenbar an Einsicht. Übrigens gab es reichlich bauliche Abweichungen gegenüber der einschlägigen DIN 18040-1 und den dortigen Vorgaben für Behindertentoiletten in solchen Gebäuden. Achten Sie darauf, wie man hier an das Toilettenpapier kommt.

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Bilder aus anderen Serien übernommen (anklicken zum Vergrößern):

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Claudia Kittendorf-Wolf

Claudia beim Besuch der Messe InnoTrans 2024 in Berlin mit einer Waffel am Stiel, aufgenommen am 25. September 2024. Manchmal gab es bei dem einen oder anderen Aussteller nach Gesprächen so eine Leckerei.

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Straßenbahn Mannheim - Anlagen

Details des Gap-Fillers und der Bahnsteigkante von Steig A der Haltestelle Luzenberg, seitlich aufgenommen am 04. August 2023. Im vergrößerten Bildausschnitt (unten rechts) ist zu erkennen, daß die Lamellen am Anfang des Gap-Fillers etwas eingekürzt sind. Die Lamellen müssen sich beiseite biegen, wenn ein Triebwagen sie berührt und so stabil sein, daß die Fahrgäste den Gap-Filler problemlos betreten können. Oder anders ausgedrückt mit diesen Eigenschaften: in vertikaler Richtung belastbar und in horizontaler Richtung elastisch verformbar. Auch die Einflüsse von Sonne, Temperatur und Nässe müssen bedacht werden, ebenso wie fallweise der Brandschutz.
Gab es das nicht schon andernorts? Ja, bei der Hamburger Hochbahn an der Haltestelle Klosterstern wurde der Gap-Filler vom Hersteller Willbrandt schon vor Jahren getestet.
Bereits am 31. März 2023 hatten im Betriebshof in Mannheim Vertreter von Organisationen von Menschen mit Behinderungen Gelegenheit, eine Test-Installation eines solchen Lückenfüllers auszuprobieren. Wie geht es weiter? „Der Probebetrieb in Luzenberg soll über den Sommer andauern. Bei einem positiven Fazit könnte der Gap-Filler zukünftig an ausgewählten Haltestellen eingesetzt werden“ steht in der Presseinformation.

Foto: Bernd Kittendorf (info@bernd-kittendorf.de)


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